Freitag, 1. Mai 2026 GuangFu New Village und andere Abenteuer

Gestern Abend war ich noch in einem netten Restaurant ganz in der Nähe meines Hotels. Was ich gegessen habe? Nudeln mit Fleisch. Den Namen weiß ich natürlich nicht mehr, aber es war ein sehr leckeres Gericht mit gebratenem Rindfleisch,Reisnudeln und einer ziemlich scharfen Soße. Und es war unglaublich heiß. 


Eine Freundin aus China hatte mir mal gestanden, dass sie der Meinung sei, dass in Deutschland viele Gerichte zu kalt serviert werden. Das fand ich eigentlich nicht, aber wenn das hier der Maßstab ist, dann hat sie wohl recht. Kann gut sein, dass ich heute Abend wieder dahingehe. 


Ein interessantes Erlebnis war auch das Frühstück heute früh. Ich musste es gestern schon vorbestellen, deshalb war die Überraschung nicht mehr so sehr groß. Ich ging also zur verabredeten Zeit in das Café, das zu dem Hotel gehört, und die Rezeptionistin drückte mir auf dem Weg dahin eine Banane in die Hand. Dann zeigte sie mir, wo ich den Kaffee finde und die Banane und ich setzen uns erst mal hin. Wenig später kam sie dann mit einer braunen Tüte zu meinem Tisch und stellte sie vor mich hin. Da drin: ein Hamburger. Jetzt bin ich nun nicht der ausgemachte Hamburger Freund und zum Frühstück nun mal gar nicht. 


Aber die Auswahlliste vom Hotel ließ nur Hamburger zu. Ich kenne mich mit Hamburgern nicht gut aus, weil ich in meinem Leben wahrscheinlich keine zehn Stück davon gegessen habe. Aber das hier war bestenfalls ein Dortmunder oder ein Gelsenkirchener, aber kein Hamburger. Aber was soll’s, zusammen mit Kaffee und der rheinischen Post online war das zumindest schon mal eine Basis für den Tag.


Heute ist es wärmer als gestern, aber bei weitem nicht so heiß wie in den Städten weiter südlich oder wie an der anderen Küste. Mein erster Besuch gilt dem Second Market. Das ist ein allgemeiner Markt, wo man neben Textilien auch Gemüse, Fleisch und Fisch findet, wo aber auch viele Garüchen sind. Es sind viele kleine dunkle Gassen innerhalb eines Gebäudes mit vielen Ausgängen. 










Es ist ein wunderschöner Markt und man kann sich genauso wunderschön hier drin verlaufen. Einige Sachen sehen auch sehr sehr lecker aus, aber der Markt schließt schon um 5:00 Uhr nachmittags und tagsüber esse ich nicht so gerne. Schade. Nach einem kurzen Besuch auf dem Markt habe ich mich dann zu Fuß auf den Weg gemacht zu einem wissenschaftlichen Museum.

Seltsames Kennzeichen



Auf dem Weg komme ich an einer Tankstelle vorbei und rechne die Preise mal um. Das hätte ich besser nicht gemacht, weil das sofort Auswirkungen auf meine Laune hat. 95er Normalbenzin kostet 0,92 €. Ein ganzer Liter! Ich meine, bei uns wäre das teurer.


Der Tag heute ist freundlich. Die Sonne scheint, und der Himmel ist blau. Nur wenige Wolken sind zu sehen. Was schreibe ich da? Blauer Himmel? Wolken? Ja, man kann den Himmel sehen, das ist mir schon in Taipeh aufgefallen, obwohl hier um mich herum der Verkehr tost, ist die Luftqualität hier in Ordnung. Bei meinen letzten Besuchen in China auf dem Festland erinnere ich mich noch, dass man den Himmel eben nicht sehen konnte, wohl aber den Schmutz in der Luft. Die Autos waren alle dreckig und am erschreckendsten, fand ich, dass auch die Blätter an den Bäumen nicht mehr grün waren, sondern grau. Ich kann mich auch noch erinnern, dass die Autos je nach Nummer auf dem Kennzeichen jeweils nur an geraden oder ungeraden Tagen fahren durften. 


Ich denke, das hat sich in China auch geändert, aber hier scheint es auf jeden Fall kein Thema zu sein.


Und dann kam ich an dem Museum an. Es ist ein riesiger Komplex mit unterschiedlichsten Instituten. Innen drin ist es sehr fantasievoll aufgemacht und verschiedene Dinge werden sehr gut präsentiert. Ein bisschen fühle ich mich wie in einer Kunstausstellung, weil ich bei manchen Dingen überhaupt keine Ahnung hab, was das sein soll. Das liegt auch daran, dass die Beschriftung natürlich auf Chinesisch ist.




Der Mensch besteht aus relativ viel Wasser…



Tintenfisch….



Es sind sehr viele Besucher und auch sehr viele kleine Kinder da, natürlich auch, weil es hier unter anderem um Dinosaurier geht.

Einige der Dinosaurier können sich auch bewegen und machen Geräusche. Aber auch richtig gut gemacht.

Interessant fand ich den ausgestellten Riesen-Tintenfisch, offensichtlich keine Nachbildung, sondern er persönlich.

Klein


Größer


Noch größer


Sehr nah dran…


Control Panel



Dann gab es einen Bereich der sich Mikrowelt nannte. Hier wurden uns die kleinen Dinge gezeigt. 

Die Präsentation war super! 

Man hatte bei jedem Objekt ein paar Joysticks und konnte damit eine Kamera steuern, die einen entweder weiter oder näher an das Objekt heran führte so konnte man sich die Objekte im Ganzen ansehen, aber auch im Detail. Sehr aufwändig, aber fantastisch.






An anderer Stelle konnte man sich auch verschiedene Planeten ansehen, sie wurden auf eine riesige Kugel projiziert, und an einem Control Panel könnte man diese Planeten sich drehen lassen oder sich genauer ansehen.


Man hat 79 angefangen, dieses Museum zu planen und die letzte Phase wurde 1999 abgeschlossen. Man hat sich die Unterstützung von mehreren Museumsarchitekten gesichert und so ein eines der modernsten Museen dieser Art weltweit geschaffen. 

Im groben gliedert es sich in die 

Herkunft des Lebens, 

das Zeitalter der Dinosaurier, 

die Entwicklung des Menschen, Bevölkerung und Lebensmittel,  

der menschliche Körper, 

Farben und Geräusche in der Natur, 


also insgesamt eine andere Themenordnung als das, was man aus vielen Museen kennt.

Akupunktur


…auch bei Tieren



Wissenschaftler bei der Arbeit


Wissenschaftler bei der Arbeit



Wieder einmal ist es unmöglich, alles zu schreiben, was es hier zu sehen gab. Ein sehr großer Bereich betraf die Akupunktur bei Menschen und bei Tieren und schön war auch ein Einblick in die polynesischen Welt.

Auf dem Weg in die polynesischen Welt geht man über eine große Glasscheibe. Darunter ist Wasser, das sich bewegt. Es ist natürlich nur eine Projektion, aber total spannend!



Im ersten Stock ist dann die absolute Sensation: ein McDonald’s. 

Im Eingangsbereich steht eine lange Schlange. Wenn man durch die Glasscheibe in das Restaurant hinein schaut, sieht man, dass da nirgendswo mehr Platz ist. Bei dem vielen Kindern hier ist das natürlich die Goldgrube überhaupt. Den Gedanken, dir ein Eis zu kaufen, habe ich schnell verworfen.


Es gibt auf dem Areal sechs Gebäude, eines hab ich jetzt gesehen. Aber ich glaube, für heute reicht mir das auch.


Insgesamt muss ich aber sagen, dass es ein tolles Museum war und die Innenarchitektur und die Art der Präsentation war für mich einmalig. In der Qualität habe ich so etwas noch nicht gesehen und wenn es etwas leerer gewesen wäre und vielleicht noch ein paar englische Erklärungen wäre es perfekt. Ach ja, eine Klimaanlage wäre nicht schlecht. Teilweise war es sehr warm in den Räumlichkeiten.


Beim Herausgehen, bin ich in eine religiöse Veranstaltung geplatzt. Direkt an der Ecke ist ein kleiner Tempel und davor sind ein paar Wagen vorbeigefahren und haben getrommelt und auch sonst sehr viel laute Musik gemacht. Mit bunten Kostümen ist das immer wieder beeindruckend.








Als ich danach bei 7/11 einen Kaffee trinke, sehe ich die Tempeldiener wieder. Sie schütten sich allerdings ein paar Bier in den Kopf.


Ein kleines Abenteuer fehlte dann aber noch. Ich bin im Second Market ausgestiegen und hatte überlegt, vielleicht doch mal eine Kleinigkeit zu essen. 



Der Messerschärfer


Was immer das war, es war ok!


Das mittlere Bild oben…



Mit mir haben das auch einige 1000 Leute aus Teichung überlegt, und die waren jetzt alle hier. Ich schob mich also durch die Gänge, guckte mal hier und mal da, konnte mich aber nicht wirklich entscheiden. 


Dann sah ich eine Garküche, die noch viel voller war als die anderen mit einer ziemlichen Warteschlange. Da sich so viele Leute nicht irren können, beschloss ich, mich da anzustellen. An der Wand standen viele chinesische Schriftzeichen, und es gab auch eine Tafel mit ein paar Bildern. 


Als ich so dadrauf schaue, sprach mich ein Mann an und meinte: Taiwan food very good!

You must try! 

Ich fragte ihm welches und zeigte auf die Karte mit den Bildern. Er überlegte kurz und deutete dann auf das zweite Bild. 

Ich sagte okay, I try. 

Und so kam es auch und ich überlebte auch die Diskussion, ob ich es direkt hier essen will und welche Saucen dazu sollten. 


Eigentlich schmeckt es ganz gut, ein bisschen scharf, so wie ich es mag aber trotzdem hätte ich gerne gewusst, was ich da esse. 


Das eine war ein Spiegelei, das war einfach. Das andere sah aus wie eine Weißwurst, war aber nicht kein Fleisch, sondern irgendetwas weißes, pflanzliches. So wie irgendein Brei. 

Dann gab es zwei weiße Scheiben. Jetzt beim Schreiben habe ich überlegt wie ich sie besser beschreiben kann, aber mir fällt nichts ein außer, dass es zwei Scheiben waren. Sie waren wie gesagt weiß und mit der Seite von der Gabel konnte man leicht etwas davon abtrennen. Sie waren relativ weich, so dass man auch nicht viel kauen musste und darüber gab es eine braune und eine eher ockerfarbene Sauce. Die zweite Sauce war die Scharfe. 


Ja, Essen kann hier abenteuerlich sein, aber bei so vielen Gästen war sicherlich alles frisch und gut.


Und dann wird er noch der Mann, der in dem Markt Messer geschliffen hat. Er hatte eine elektrische Schleifmaschine und bestimmt zehn Messer da liegen und machte sie liebevoll scharf. Immer wenn er mit einem Messer fertig war, führte er die Klinge an seinen Hinterkopf und es sah so aus, als wollte er da ein Haar abschneiden. Aber wahrscheinlich prüft er nur, ob das Messer Scharten hatte oder nicht.


Gegen Mittag wird es doch ganz schön warm. Nach dem Essen habe ich eine kurze Pause gemacht und bin dann wieder losgegangen. Ich will in das hiesige Erdbebenmuseum. Der Bus dahin braucht 1 Stunde und ich bin mir noch nicht mal sicher, ob ich das Stadtgebiet von Teichung überhaupt verlassen habe. Die Stadt ist ganz schön groß.











Das Gute an dem Erdbebenmuseum ist, dass hier die chinesischen Beschreibungen nicht stören. Das, was man sieht, ist deutlich genug. Man hat hier die eingestürzten Gebäude so belassen, wie sie nach dem Erdbeben gewesen sind.


Das erste Gebäude war mal eine Schule. Und es gibt tatsächlich eine englische Erklärung, warum die so zerstört wurde. 


Die Schulen werden gerne so gebaut, dass sie viele Fensterflächen haben, um gutes Licht und Luft für die Schüler zu bekommen. Das führt zu langen, schmalen Bauten. Das ist bei solchen Erdbeben nicht so toll. 










Außerdem war das Gebäude in Nord-Süd Richtung ausgerichtet, während die Erdbebenwellen in der Regel hier in dieser Gegend West-Ost ziehen. Beide Faktoren, die Architektur der Schule und auch die Ausrichtung haben zu dem massiven Zusammenbruch geführt. 


Das Erdbeben wird 921 genannt, weil es am 21.9.1999 geschehen ist.


Taiwan liegt in einer Erdbebenzone, weil hier die eurasische Platte und die philippinische Platte zusammenstoßen. Es gibt den westlichen Kreis, der ist hier zwischen den Philippinen und Taitung und es gibt den nordöstlichen Kreis der liegt bei Okinawa. Es gibt noch eine andere Betrachtung, das ist der pazifische Feuerring. Der kommt quasi von den Aleuten über Japan und Taiwan zu den Philippinen geht nach Indonesien und endet in Neuseeland. 


Seit dem Unglück 1999 wurde massiv aufgerüstet, vor allem im Bereich der Sensorik, um früh solche Erdbebenwarnung bekommen. Die Stationen sind weltweit vernetzt.


Bei dem Disaster hat die Erde gebebt, und sie hat sich auch gehoben. Manchmal nur um einige Zentimeter, im Extremfall aber um etwas über 9 m. An dem Schulsportplatz hier wird gezeigt, wie sich die Erde hier zwischen 2,44 m und 2,87 m aufgefaltet hat, im Schnitt in dem ganzen Bereich um 2,65 m.





An anderer Stelle wird erklärt, dass die Pfeiler, wenn Sie die Decke in Form eines umgedrehten V stützen, viel besser mit der auftretenden Erdbebenenergie umgehen können als die senkrechten Pfeiler, die trotz der starken Armierung oft gebrochen sind



Es gibt einen Simulator, da sind primitive Gebäude aus Metall gebaut worden, sie stehen auf einer Platte, die anfängt zu beben (sich seitwärts hin und her zu bewegen). Man kann sehen, dass Gebäude mit diagonalen Verstärkungen sehr stabil stehen bleiben, ebenso die Gebäude, die eine Kugel haben, wie das Taipeh 101.

Puffer


Gut verständlich!





Auch die gezeigte Eisenbahnschienen ist interessant. Sie ist nicht nur seitlich verbogen und laufen jetzt S-förmig, sondern sie sind auch fast 50 cm nach oben gebogen worden. Also eine Berg- und Talbahn. Das sind ja schon unvorstellbare Kräft


Das GuangFu New Village ist nicht weit vom Museum entfernt. Es ist nach dem Zweiten Weltkrieg von dem Amerikanern erbaut wurden, ist aber danach zu einem kreativen Dorf umgestaltet worden.












Und diese Bezeichnung verdient es auf jeden Fall. In den sehr schlichten und eigentlich auch hässlichen Hütten sind ganz viele kleine Geschäfte entstanden, meistens geht es um Essen und Trinken, aber es ist alles sehr liebevoll gemacht und das Beste, was mir dazu einfällt ist: es ist ein Ort zum Wohlfühlen. 

Sehr gemütlich, sehr ruhig. 

Alles ist auch sehr grün, wenn ich mir vorstelle, man hätte die Hütten so gelassen, wie sie ursprünglich mal waren, das wäre furchtbar gewesen.





Das war wieder mal ein sehr schöner Tag, ich habe viele außergewöhnliche Dinge gesehen und erlebt und wieder ein kleines Stückchen Taiwan mehr kennengelernt. 


Nachmittags ist es dann auch richtig warm und eigentlich wollte ich noch einen Kaffee in dem Dorf trinken, aber dann hat mich doch tatsächlich einer der Wirte  hier eingeladen mal etwas zu probieren. 

Das war unter anderem Kaffee mit Zimt. Und Kaffee mit Zitrone. Und ich muss zugeben, das schmeckt noch nicht mal schlecht, nur habe ich dabei gemerkt, dass ich in der Hitze dann doch lieber keinen warmen Kaffee trinken will und bin dann in Richtung Bus gegangen.


An der Bushaltestelle sprach mich dann ein Taiwanese an. Ein älterer Mann, wahrscheinlich Anfang 60, mit der üblichen Frage, wo ich herkomme. Als ich sagte, dass ich aus Deutschland sei, war er ganz begeistert und erzählte mir, dass er auch schon mal in Deutschland gewesen wäre. In Hannover und in Freiburg. 

Er sei Ingenieur und wäre auf der Hannover Messe gewesen. Dann wollte er mir unbedingt ein Foto zeigen, dass, wie sie später herausstellte, 30 Jahre alt war. 


Irgendwie hatte er es auf seinem Handy gespeichert und fing nun an, in den 20.000 Fotos, die er hatte, danach zu suchen. 


Und dann, wirklich ziemlich viel später, zeigt es mir und es zeigte ihn tatsächlich vor 30 Jahren vor einer Maschine, die er offensichtlich da auf der Hannover Messe besichtigt hatte. Es war ein schlecht abfotografiertes Bild und es hätte auch irgendjemand sein können.


Aber es war ein netter Kerl.


Damit schließt sich der Kreis. Morgen fahre ich relativ früh nach Taipeh, da wo meine Taiwan Reise angefangen hat. Ich bin nur kurz da und fliege fliege dann übermorgen noch viel früher (der Wecker steht auf 4:45 Uhr) weiter.


Abends wurde es dann wieder etwas schwieriger. Aber dieses Mal war es nicht allein meiner Schuld. Ich hatte überlegt, in einem Restaurant hier in der Straße zu gehen, weil die Speisekarte, die ich gestern da gelesen hatte, gar nicht so falsch war. 

Aber ich denke, es ist das Restaurant, das heute Morgen den Hamburger geliefert hat. Das hat mein Vertrauen in die Küche doch sehr erschüttert. Also wollte ich es einfach machen und wollte in das gleiche Restaurant wie gestern gehen. 


Ich war auch drinnen, aber nur ganz kurz, weil die Wirtin mich sofort wieder wegschickte. Sie wollte schließen. Ich verstand das zwar nicht, aber sollte ich machen. Also bin ich zurück ins Hotel und habe dort gefragt, ob sie mir etwas empfehlen könnten. Sie schauten mich unglücklich an und sagte, heute sei ein Festival in der Stadt und die meisten Restaurants seien deshalb geschlossen. Ich könnte es höchstens auf dem Nachtmarkt versuchen. 


Da hatte ich wenig Lust zu, weil das wieder fast 20 Minuten zu laufen gewesen wären, aber mir blieb wohl nichts anderes übrig. Ich ging durch teilweise sehr dunkle Gassen und in Südamerika hätte ich das nicht gemacht, aber hier fühle ich mich sehr sicher. 


Als ich dann ankam, war ich enttäuscht. Der Nachtmarkt war sehr klein und nicht wie sonst, in einer verkehrsberuhigten Straße, sondern hier donnerten die ganze Zeit Autos durch. 


Das ist nicht die schöne Atmosphäre zum Abendessen! Aber alternativlos. 


Ich schaute mich um und fand dann in einer der Garküchen auch noch einen Tisch. 


Von den ganzen Buden, die hier standen, hatten höchstens 10 % Tische stehen, alles andere hätte man im stehen essen können. Also sicherte ich mir den Tisch und schaute mir die Speisekarte an. 




Dann entscheide ich mich für ein Rindfleischgericht mit Frühlingszwiebeln und für das Gemüse, was ich letztens schon in Chiayi bekommen hatte. Ich halte es für irgendetwas Ähnliches wie Wasserspinat. 

Auf jeden Fall ist es sehr lecker. 


Es war natürlich wieder so, dass jeweils eine Portion entweder der Spinat oder das Fleischgericht gereicht hätten. Auf der anderen Seite war beides saulecker. Und so ein bisschen Wasserspinat schadet auch nicht. 😄

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