Sonntag, 12. April 2026 Zugfahrt nach Gangneung!

Ich gehöre ja zu den leisen Aufstehern. Das ist leider ab und zu ein Problem in den Schlafsälen, dass Mitreisende nachts um 4 aufstehen, weil sie irgendein Flugzeug oder einen Bus bekommen müssen. Manche sind sehr laut dabei oder unterhalten sich sogar. Ich bin da einer der Ruhigen. Ich stehe leise auf und gehe mit der Taschenlampe ins Bad. Danach ziehe ich mich leise an, schnappe das Kleinzeug, das am Bett liegt und meinen gestern Abend fertig gepackten Rucksack und schleiche mich raus. So kann man es machen.


Heute ist Sonntag und die Straßen sind leer. Die U-Bahn glücklicherweise auch. Sonst braucht man alleine 5-7 Minuten, um am Automaten ein Ticket zu ziehen.  Heute geht das schnell und schnell bin ich auch an Seoul Station. Dort ist es sehr voll, aber es verteilt sich dann doch noch. Der Zug ist pünktlich (Gruß an die Deutsche Bahn), sauber und komfortabel. An jedem Sitz ist z.B eine kabellose Ladestation plus reichlich USB-Buchsen. Der Zug füllt sich schnell und ich sitze neben einer jungen, hübschen Koreanerin. Es scheint ein guter Tag zu werden. 

Bahnhof in Seoul



Ladeschale für Handys





Die Fahrt selber ist unspektakulär. Nachdem wir Seoul verlassen haben, verschwinden die letzten Hochhäuser und Landwirtschaft macht sich breit. Viele Felder und auffallend viele Gewächshäuser sind zu sehen. Im Hintergrund ein paar Berge, ab und zu mal Menschen auf den Feldern.


Was wohl auffällt, ist, dass wir durch ziemlich viele Tunnel fahren, manche davon sind sehr lang.

Und so döse ich im Zug vor mich hin, bis das große,Display im Wagen Gangneung ankündigt. Zwischendurch haben wir nur 3x gehalten und dabei wurde die hübsche Frau gegen einen kräftigen Mann ausgetauscht.


Heute ist Frühling. Schon morgens ist es sehr warm und bald verschwindet auch der Hoody im Rucksack. Mein Hotel in Gangneung liegt ziemlich nah am Bahnhof, so kann ich da gemütlich zu Fuß hingehen. Auch hier ist Sonntag und daher wenig los. 


Lange Schlange beim Aussteigen







Ein etwas hektischer, aber freundlicher Concierge empfängt mich in dem Hotel. Checkin ist leider erst ab 16:00 Uhr möglich. Mein Zimmer ist noch nicht fertig. Ich lege das leidende Gesicht eines 73-jährigen auf, und er schaut noch mal nach: das Zimmer ist doch fertig! 


Und er ist dann auch bereit, mich einzuchecken. Das Zimmer ist ziemlich geräumig und hat ein schönes Badezimmer. Endlich mal beide Zimmer für mich alleine. 

Dorm ist, wenn die Preise extrem sind, immer ok, aber schöner ist die Privatsphäre doch! 

 

Die Toilette ist auch elektrisch, stellt mich aber vor eine große Herausforderung: wo kann man hier abziehen? Die Symbole deuten alle irgendwie auf heizen, spülen, trocknen und ähnliche Dinge aber keines will so recht abziehen. Ich stehe bestimmt 2 Minuten ratlos davor, bis ich links am Spülkasten einen kleinen Hebel entdecke. Offensichtlich eine hochgerüstete Toilette. (Gibt es bei uns auch zu kaufen und ja, ich habe nach meiner Japan-Tour schon damit geliebäugelt).


Am liebsten wäre ich jetzt von hier aus ans Meer gefahren oder in ein Museum. Beides liegt ziemlich nah beieinander und ist mit dem Bus in einer guten halben Stunde zu erreichen. Da fiel mir ein, dass ich irgendwo gelesen habe, dass man sich hier möglichst ein Fahrrad mieten soll. 


Mit der Idee bin ich dann zu dem Empfang gegangen, aber da war dieses Mal ein anderer Mann. Der verstand jetzt erst mal überhaupt nichts mehr, aber schließlich begriff er und zeigte auf ein Fahrrad, was vorne im Eingang stand. Ich sagte ja, mieten, rent. 

Er nickte. Ich habe dann mit Händen und Füßen gefragt, ob er dieses Fahrrad denn vermieten würde, und er nickte. 


Ich fragte dann, was es kostet, und er schüttelte den Kopf. 


Ich machte dann auch mit den Fingern so eine Bezahl-Geste, und er verneinte wieder. Bis ich Begriff: das Rad war für Gäste umsonst. 

Genial!

Es war ein einfaches, aber recht neues und gepflegtes Mountainbike mit guten Bremsen und so machte ich mich auf den Weg. 


Es scheint hier in Korea nur große Straßen zu geben. Ich bin also im mittelprächtigen Verkehr als einziger Radfahrer über diese Riesenautobahn gefahren. Ich musste aber feststellen, dass die Autofahrer sehr rücksichtsvoll waren und wenn nicht wenigstens 1 m Platz neben mir war, langsamer gefahren sind. 


So wie es eigentlich in Deutschland sein sollte. Da habe ich aber eher die Erfahrung, dass ich kleine Kratzer an den Ohren habe, weil die so dicht an mir vorbeigefahren sind. Hier ist das durchaus entspannter! 


Leider ist die Navigation nicht so toll und so verfahre ich mich zwei-dreimal. Aber ich bin hier im Urlaub und nicht auf der Flucht von daher ist das egal. 


Tretautos!





Interessnte Architektur


Mountainbike



Ich brauchte eine Weile, bis ich schließlich den See sah und dann auch das Meer. Ich bin an den Strand gefahren und habe bei herrlichem Sonnenschein und allerdings auch starkem Wind einfach mal diese Weite des Meeres, dem blauen Himmel und die warme Sonne genossen. 

Wunderbar! 

Dabei war ich nicht alleine, es kamen auch viele Koreaner, die alle auch Selfies von sich machten, so wie ich auch. 





Überall solche Figuren…






Nach einer Weile setzte ich mich wieder auf das Rad und fuhr in Richtung des Museums. Ich bin dann aber nicht reingegangen. Warum? Einmal ist mir auf dem Parkplatz vor dem Museum die Kette abgesprungen. Die Kettenschaltung ist nicht gut eingestellt und so kann man mit dem Umwerfer(wenn man nicht aufpasst) die Kette nicht nur von einem Zahnrad auf das andere befördern, sondern auch komplett runter. Das hatte ich geschafft. 


Gibt es was Schöneres, als eine gut geschmiert Kette ohne Werkzeug nur mit einem Tempotaschentuch bewaffnet, wieder auf das Zahnrad zu bringen? 

Ich will das mal nicht beantworten. 


Danach bei mir die Lust auf Museum auch mit meinen schmutzigen Fingern irgendwie vergangen. Zudem sah ich dann auch, dass der Eintrittspreis hier dem eines guten Abendessens entsprach. Das fand ich dann doch etwas viel. 


Ich fuhr weiter und entdeckte ein Café an der Straße. Die hatten eine kleine Terrasse und Stühle in der Sonne. 


Ich ging rein, bestellte einen Kaffee und fragte, ob ich mir irgendwo die Hände waschen kann. 


Offensichtlich hatten die keine Toilette, und außerdem ist Hände waschen, auch eine Formulierung für „auf Toilette gehen“. Ich machte aber so hartnäckig Händewaschbewegungen, dass die Frau das begriff und mich nach draußen zu einem Wasserhahn schickte. 

Ein guter Anfang! 


Sonne, Vogelgezwitscher und Kirschblüte




Dann setzte ich mich da mit einem sehr leckeren Eiskaffee auf die Terrasse. Der Blick fiel auf den kleinen See und auf dem Rundweg darum fuhren unzählige Leute mit kleinen Tretautos vorbei. Das waren solche Gefährte mit vier Rädern, vier Sitzen und vorne einem Lenkrad. Über den Leuten war ein Dach, dass man teilweise mit Plastikfenstern komplett auch zumachen konnte und da saßen dann Liebespaare, Familien oder Freunde fröhlich lachend zusammen auf diesen Tretautos und trampelten damit bei ziemlich starkem Wind um den See herum. 


Da war eine richtige kleine Autobahn. 


Wenn ich da mit dem Fahrrad vorbei fuhr, haben viele von denen freundlich gewunken. Ein fröhliches Volk!

Auf dem Rückweg habe ich mich dann noch zweimal verfahren. Einmal unglücklicherweise auf einer Strecke, die ziemlich steil bergauf ging, und das zweite Mal führte mich die Navigation in einen sehr langen, sehr dunklen Tunnel. 


Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass es schlau oder gar erlaubt so sei, durch diesen Tunnel mit einem Fahrrad zu fahren. Aber über den Berg wollte ich auf keinen Fall. 




Ich fragte dann Passanten, die vorbei kamen, und mit viel Händen und viel Füßen und viel Händefuchteln erklären die mir, dass auf der linken Seite der Fahrbahn ein Fußweg sei, den ich benutzen könnte. 


Der war wirklich schwer zu sehen, aber so konnte ich meinen Weg fortsetzen und erreiche dann irgendwann mal mein Hotel. 


Hier in der Gegend sind viele Restaurants und auch viele Cafés und alle sind geschlossen. Ich weiß nicht, ob das am Sonntag liegt oder an der frühen Stunde? Vielleicht machen sie abends auf. 


Mein Kompromiss war dann, dass ich in einem 7/11 einen Kaffee gekauft habe getrunken 

habe. 7/11 sind kleine Supermärkte, die man überall in Asien findet. Ich glaube, es ist eine chinesische Firma. Da kann man ganz gut alles mögliche Einkaufen und man bekommt da auch warme Speisen und verschiedene Getränke. Manchmal gibt es auch Bänke und Tische, wo man dann sitzen kann. 

Ich schätze 7/11 sehr, wenn es übermäßig heiß ist. Wenn draußen 38 Grad sind, sind es im 7/11 zuverlässig 16 Grad, in der Nähe der Kühltruhen auch noch weniger. Herrlich!


Nach einer kurzen Pause hatte ich eigentlich vor, mir noch einmal das Fahrrad zu nehmen und die Stadt weiter zu erkunden. 


Aber irgendein böser Mensch hat es mir weggeschnappt, und so blieb mir nur der Fußweg. Ich bin dann mal zum Fluss runtergegangen in der Hoffnung, dass dort irgendwelche Cafés wären, die Stühle in der Sonne stehen hätten. Das war aber leider nicht so. 


Ich bin hier (das wusste ich vorher) in einem Provinzort gelandet. Hier gibt es nicht viel Aufsehenerregendes zu sehen außer vielleicht den Strand. Es gibt einige Hochhäuser, aber die meisten Gebäude sind eher klein und zwei bis dreistöckig. Die Straßen sind sehr rechteckig angelegt und alles ist eigentlich unspannend. 





Aber auch das gehört für mich bei so einer Reise dazu: Orte zu entdecken, die aufregend sind wie Seoul oder Orte, die eher ruhig sind. Bei Regen hätte ich mich geärgert, hier zu sein. Aber bei dem schönen Wetter ist es überall toll!


Es geht mir gut.


On Ermangelung eines Cafés oder einer Kneipe mit Terrasse gehe ich in einen Supermarkt, kaufe mir eine Dose Bier und setze mich auf die Hotelterrasse. Und da schreibe ich jetzt diese Zeilen. 


Alles könnte schlimmer sein! 


Gangneung mit seinen 250.000 Einwohnern liegt direkt am Japanischen Meer. Hier waren 2018 die Olympischen Winterspiele und auch die  Paralympics. Die Geschichte des Ortes geht zurück bis ins Jahr 300 nach Chr.

1996 war die Stadt dann wieder mal in der Presse. 

Am frühen Morgen des 18. September 1996 wurde ein auf Felsen aufgelaufenes U-Boot  der Marine Nordkoreas entdeckt und das südkoreanische Militär alarmiert. 


Bei der Durchsuchung des Geländes nahm das Militär einen nordkoreanischen Oberleutnant fest. Kurze Zeit später fand man in einigen Kilometern Entfernung elf tote Nordkoreaner, die von eigenen Leuten mit einem Sturmgewehr erschossen worden waren. Das südkoreanische Militär suchte die übrigen 14 Besatzungsmitglieder. 


Es wurden bis zum 5. November 13 weitere aufgefunden und bei Schusswechseln mit südkoreanischen Sicherheitskräften erschossen. Dabei kamen 12 südkoreanische Soldaten und 4 Zivilisten ums Leben, weitere 27 Südkoreaner wurden verletzt. Das Schicksal des 14. Nordkoreaners ist unbekannt. Nach Darstellung der nordkoreanischen Regierung war das Schiff aufgrund eines Maschinenschadens havariert.

Am Strand gibt es die Amok Coffee Street. In den 80igern hatte ein hiesiger Professor angefangen, hier Kaffee zu verkaufen. In Folge entstanden hier Duzende von Cafés mit Meerblick. Heute sind es 30 auf einer Strecke von 200 m. 

Leider war dieser Strandabschnitt ziemlich weit im Norden, da hatte ich wenig Lust zu. Vielleicht beim nächsten Mal?


Hier war der Bericht für heute eigentlich zu Ende, aber eigentlich…..


Ein Highlight kam noch, das Abendessen! 


Auf meinen ganzen Reisen ist das Abendessen immer eine schwierige Geburt. Ich bin auf keinen Fall ein empfindlicher Esser. Ich probiere gerne alles mögliche aus, aber trotzdem brauche ich immer unheimlich lange, bis ich ein Restaurant gefunden habe, was mir passt. 


Das liegt nicht allein an den Speisen, die gereicht werden, sondern ist immer die Frage: Wie voll (wie beliebt) ist das Restaurant, wie sauber sieht es aus, ist es vom Ambiente her nicht so fein, dass man sich als Solotraveler doof fühlt….


Hier kommt natürlich dazu, dass die Restaurants alle keine Speisekarte draußen hängen haben und das, wenn die Speisen zum Beispiel an der Wand stehen, natürlich alles auf Koreanisch ist. 

Wenig hilfreich! 

Manchmal ist es besser, zu schauen, was die Leute auf dem Teller haben, damit man zur Not dem Kellner sagen kann: das will ich auch haben. Hier in dieser kleinen Stadt kam noch dazu, dass das Viertel, in dem ich war, offensichtlich ein Rotlichtviertel war. Überall waren Sexschuppen und dazwischen Restaurants. Das war auch der Grund, weshalb hier tagsüber alles zu war, das Geschäft beginnt halt erst abends. 


Hier werden Träume wahr




Ich bin dann von Restaurant zu Restaurant gegangen und habe im Kopf eine Liste gemacht von möglichen Restaurants, die ich vielleicht probieren wollte.

Schließlich kam ich zu einem Restaurant, das so einen erfrischenden Mensa-Charakter hatte oder den Charme einer Pommesbude. 

Aber es sah nicht schlecht aus. 

Es war gut besucht, die Preise waren okay und es wirkte alles sehr sauber. Ich ging dann rein und eine Frau versucht mit mir zu reden. Sie versuchte es nicht nur, sondern sie tat es: auf koreanisch. 


Ich gab ihr mit Zeichen zu verstehen, dass ich erst mal mit Google die Speisen übersetzen wollte und sie ließ mich in Ruhe. Das brachte mich aber nicht weiter, weil das einzige, was ich verstand war ein Gericht, das hieß: zwei Scheiben rohen Schweinebauch. 

Da ist das einzige war, was ich identifizieren konnte, entscheide ich mich dafür. 


Zwei Scheiben Schweinebauch und ein Bier. 

„Kleine“ Portion!


Barbeque


Die war furchtbar nett!


Große Aufgaben warten…


Mein Concierge!



Aber jetzt ging die Diskussion erst richtig los. Die Frau und eine Kellnerin redeten auf mich ein. Ich dachte, es ging um die Sorte Bier und zeigte im Kühlschrank auf meine favorisierte Sorte „Terra“. Nein, darum ging es nicht. 


Dann kam ein anderer Mann rein. Erst auf den zweiten Blick erkannte ich ihn als den Pförtner von meinem Hotel. Er erkannte mich natürlich auch, und er hatte den Vorteil, dass er vier Worte Englisch sprach. Er fragte, ob ich den Schweinebauch wolle und ich nickte. Barbecue? Fragte er, da sagte ich: besser als roh. 

Dann komplimentierte er mich zu einem Tisch, und dort sollte ich dann warten. 


Wenig später kam die eine Frau, die mich zuerst angesprochen hatte, und brachte neun Schälchen mit irgendwelchen eingelegten Gemüsen, eine große Schale mit Salatblättern und die zwei Scheiben rohen Schweinebauch. 


Auf dem Tisch war ein Grill eingelassen, und darunter wurde jetzt ein Höllenfeuer entfacht. Der Schweinebauch kam auf den Grill. Dazu etwas Kimchi und noch ein paar andere, nennen Sie mal „Sachen“ (keine Ahnung, was das war). Das Zeug brutzelte stets vor sich hin. 


Die Frau war dann so nett, das Grillen für mich zu übernehmen und als das Fleisch langsam garte, fing sie an, es mit einer Schere klein zu schneiden. Und dann zeigte mir, wie man das isst. 


Man nimmt ein großes Salatblatt, tut da beliebige Dinge aus diesen kleinen Schalen hinein plus ein Stück Fleisch, dann gibt es eine braune Soße, von der auch ein Klecks dazu kommt und eventuell noch ein kleines Stück Knoblauch. 


Dann knautscht man das Ganze zu einem Ball zusammen, der auf keinen Fall in einen Mund reinpasst und steckt sich das Ganze zusammen mit einem Schluck Bier in den Mund. 


Das hört sich vielleicht gruselig an, aber es schmeckt absolut genial. Das frische Gemüse und die eingelegten Dinge zusammen mit dem gebratenen Fleisch und der Sauce erzeugen eine Geschmacksexplosion im Mund. 



Als ich dann fertig war, kam sie noch mal vorbei und fragte mich, ob ich vielleicht noch etwas Fleisch haben wolle. Ich verneinte, weil ich wirklich pappsatt war. Ich denke, an dem Fleisch war noch nicht einmal Salz. Diese Mischung insgesamt war es, die solche Geschmacksexplosionen im Mund hervorgerufen haben. Ein herausragendes Ereignis! 


Und die Leute: wirklich toll. Allerdings bin ich auch ein bisschen ein Exot hier. Ich denke viele Touristen kommen außerhalb von Olympia nicht hierher und dann ist so ein Besuch von einem deutschen Touristen sicherlich mal was Besonderes.


Zum Schluss habe ich dann noch mithilfe von Google Translate ein kleines Dankeschön gebastelt: 


한국에 온 지 며칠밖에 안 됐는데 벌써 서울에서 여러 한국 음식을 맛볼 기회가 있었어요. 정말 맛있는 음식들을 많이 먹었는데, 오늘 저녁 식사는 단연 최고였고, 정성스럽게 차려진 음식이었어요. 정말 감사합니다!


Hier der Ursprungstext: Ich bin erst seit ein paar Tagen in Korea, hatte aber schon die Gelegenheit, verschiedene koreanische Gerichte in Seoul zu probieren. Ich habe viele wirklich leckere Speisen gegessen, aber das Abendessen heute Abend war mit Abstand das beste und wurde mit so viel Liebe zubereitet. Vielen Dank!


Sie hatte das lauf vorgelesen und die ganze Mannschaft hat gestrahlt! 

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